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last update 18.10.2004
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Serie Landy |
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Die Landykrankheit
fing damit an, daß ich mich eigentlich in einen Toyota Landcruiser verguckt
hatte. Weil Ersterer so jämmerlich verrostet war und ein gewisser grüner
109er so herrlich strahlte, kaufte ich doch im Sommer 98 diesen Serie III
109er Station Sechszylinder Benziner. Wie ich finde die einzig wahre Serie
III Motorisierung außer dem V8, denn die Vierzylinder sind einfach für
heutiges Reisen zu schwach und zu langsam. Jedenfalls für hier in Europa.
Der Sechszylinder hat leider in vielen Publikationen einen schlechten Ruf,
zu Unrecht. Nur ganz sparsam ist er nicht. Es gibt zwar Leute, die
behaupten, man könne ihn auf gute 13 l auf 100 km einstellen, ich komme aber
nie unter 15.
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Scheinwerfer
In
Deutschland nicht zugelassene Halogenbirnen erhöhen die Leuchtkraft in den
Originalscheinwerfern. Zu beziehen zum Beispiel überall in Skandinavien oder
bei Expeditionsausrüstern. Eventuell muß man dann die Kabel und die
3-Pol-Stecker durch stärkere Ausführungen ersetzen.
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Dachgepäckträger
Eine
Maßanfertigung aus Edelstahl. Wird einfach von hinten auf den Landy
geschoben und mit zwei Schrauben, die durch die Dachregenrinne und die
untere Gepäckträgerschine gehen, gegen Verrutschen gesichert.
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Tiefbettfelgen / Reifen
Hauptsächlich als optischer Effekt. Minimal verbreitert sich die Spur und
damit die Straßenlage bei den Felgen 6,5 x 16 vom Defender 130. Mit den
Michelin XPC 7.50 R 16 C habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Die
Abrollgeräusche sind kaum hörbar, auch bei hoher Geschwindigkeit
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Freilaufnarben vorne
Um den
Landy für lange Strecken noch angenehmer, also schneller, leiser und
sparsamer zu machen, lohnen sich manche Modifikationen:
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Anhängerkupplung
Aus
Namibia mitgebracht. Praktisch, aber hierzulande nur als Rangierkupplung
eintragbar. Aber wen stört’s?
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Geräuschdämmung
Richtig
leise wird ein Serie Landy natürlich nicht. Aber spürbare Entlastung bringen
einseitig klebende schwere Geräuschdämmatten in Industriequalität,
angebracht im Motorraum, im Getriebetunnel und zusätzlich im Innenraum.
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Roverdrive
Die
Entscheidung zum Roverdrive fiel schwer, da ein neu aus Canada importiertes
Teil über den Händler mit etwa 1200 Euro zu Buche schlägt (www.roverdrives.com,
zu beziehen über
www.landypoint.com ). Aber für jeden, der seinen Landy liebt: Es lohnt
sich. Der Einbau ist wirklich problemlos. Nur das Aufschieben auf die obere
Getriebewelle kostete etwas Zeit und Nerven.
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Laut Anleitung soll das Roverdrive
einfach auf die Welle geschoben werden und gleiten. In der Praxis bedurfte
es aber doch sanfter Schläge mit einem Gummihammer auf ein dazwischen
gelegtes Brett. Für den Sechszylinder mußte die Stange vom Schalthebel zum
Roverdrive verlängert und der Schalthebel selbst etwas zurechtgebogen
werden. So wie der Landy ein Untersetzungsgetriebe hat, ist das Roverdrive
ein Übersetzungsgetriebe, was die Motordrehzahl um 28% senkt. Es kommt als
„5. Gang“ zum Einsatz, bei höheren Geschwindigkeiten. . |
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Mit dem Sechszylinder erreicht man so
eine äußerst angenehme Reisegeschwindigkeit um die 100 km/h, bei Vollgas in
der Ebene erreicht man über 130 km/h. Theoretisch müßte man auch eine
Treibstoffersparnis erzielen. Da ich aber mit dem Roverdrive jetzt generell
schneller fahre als zuvor, ist der Spareffekt leider kaum merkbar. Das
Roverdrive selbst ist zwar nicht ganz unhörbar, aber durch die niedrigeren
Motordrehzahlen sinkt bei gleicher Geschwindigkeit der Geräuschpegel
erheblich |
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Höherlegung
Eine
einfache Art ist der Austausch der Original Blattfederschäkel gegen längere.
Damit bekommt man zwar nicht mehr Luft unter die Differenziale, aber die
Karrosserie kommt sichtbar höher.
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Sitzverstellung
Bekannterweise ist die Sitzposition in allen Landys (Serie/Defender) nicht
gerade göttlich. Für größere Leute lohnt es sich, zwischen die Sitzschiene
und den eigentlichen Sitz ein Vierkantrohr zu schrauben. Dieses erhöht die
Sitzposition und erlaubt zudem ein weiteres Zurückfahren des Sitzes.
Eventuell muß man auch den hinter den Vordersitzen an den B-Säulen
festgeschraubten quer montierten Haltegriff für die hinteren Passagiere mit
einem Metallstück weiter nach hinten verlegen.
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Die Generalüberholung.
Es
passierte schon im ersten Jahr. Der Motor wurde heiß, das Kühlwasser kochte.
Troubleshooting in allen Richtungen. Ein Teil nach dem anderen getauscht und
wieder alles zusammengebaut, und die Karre wurde immer wieder heiß.
Letztendlich waren wir mit unserem Latein am Ende und diagnostizierten einen
Riß im Motorblock. Neuer Block besorgt und alle Teile da reingebaut. Dabei
gleich alle Verschleißteile wie Lager, Dichtungen, Simmerringe usw.
erneuert. Nur Ventile gab es keine mehr, die alten wurden aufgearbeitet.
Nach drei Monaten dann Neustart mit einem generalüberholten Motor. Die
Hiobsbotschaft: Er überhitzte immer noch. Letzte Verzweiflungstat: Ein
nagelneuer Kühler rein, obwohl der alte völlig einwandfrei schien. Das half
dann. Somit hatte ich wohl ziemlich umsonst meinen Motor überholt, ein neuer
Kühler hätte es wohl getan. Aber jetzt kenne ich wenigstens jede Schraube
eines Sechszylinders. Die Original Manuals gibt’s unter
www.the-land-rover.com/Manuals/types/Series23.htm .
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Auflastung
Um den
Landy als Kombinationskraftwagen mit Gewichtsbesteuerung zulassen zu können,
braucht er ein zulässiges Gesamtgewicht von über 2800 kg. Wenn man beim
Sechszylinder die zulässige Achslast auf 1110 kg erhöht, kommt man auf ein
zulässiges Gesamtgewicht von 2820 kg. Gutachten zum Beispiel bei
jetzt:
LR-Service (ehem.www.DM-Land-Rover-Service.de). Die Jahressteuer liegt somit bei
günstigen € 172 und man behält die Pkw-Zulassung und die eingetragenen 9
Sitzplätze (Als Lkw wären es maximal 3).
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Fahrzeuge:
Unimog
Mogli´s Ende
Mogli´s 2. Frühling
Kühlersyndrom
Landy:
Serie
109
Defender 110
Skaten/ Sport:
Skaten 2002
Skaten 2003
Skaten 2004 neu!
Ehrmann-Extreme II neu!
Liegerad fahren
neu!
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